Schwerpunkte

Physiotherapie bei neurologischen Erkrankungen

Wir haben uns in unserer Praxis die Behandlung neurologischer Erkrankungen als Schwerpunkt ausgewählt und sind damit eine der wenigen Physiotherapiepraxen in Hannover, die dieses Fachgebiet schwerpunktmäßig betreuen.

Wir sind bereit in interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen Physiotherapeuten, Ergotherapeuten sowie Logopäden und in direktem Kontakt mit Ihrem Arzt, Ihnen eine optimale und effektive Behandlung sicher zu stellen.

Wir behandeln alle neurologische Erkrankungen, bei denen Physiotherapie indiziert ist, z. B.:

  • Schlaganfall (Apoplexie)
  • Multiple Sklerose (MS)
  • Morbus Parkinson
  • Querschnittlähmung
  • Schädel-Hirntrauma
  • Operationen in Bereich der Wirbelsäule, des Gehirns sowie des peripheren Nervensystems
  • Bandscheibenvorfall
  • etc.

Sie können bei uns mit Ihren vom Arzt ausgestellten Rezept, aber auch privat behandelt werden. Bei der erste Behandlung werden wir Sie nach physiotherapeutischen Gesichtspunkten befunden, um einen wirksamen Behandlungsplan zu erstellen. Wir planen bei der ersten Behandlung zusätzliche Zeit ein, die von der Praxis gestellt wird und durch die für Sie keine weitere Kosten entstehen.

Für Selbstzahler legen wir nach der erste Behandlung die Intensität und Dauer der Therapie fest. Wir bieten bei Bedarf intensive Behandlungsphasen an, in denen Sie als der Patient 3 bis 5 Mal in der Woche Therapie erhalten. Jede Behandlungseinheit dauert ein bis zwei Stunden für mindestens eine Woche und bis zu maximal vier Wochen. Preise und weitere Informationen erhalten Sie direkt bei uns.

Physiotherapie bei Beckenbodenschwäche und/oder Hypertonus und daraus resultierender Problematik

Wir sind eine der wenigen Physiotherapiepraxen in Deutschland, die dem Thema Beckenboden bei Männern wie Frauen gleichen Wert beimessen und die physiotherapeutische Behandlung für Patienten mit Beckenbodenproblematiken als Schwerpunktthema aufnehmen.

Eine instabile Beckenbodenmuskulatur kann sich in unterschiedlichen Symptomen zeigen:

  • Urininkontinenz
  • Stuhlinkontinenz
  • Die Beckenbodenmuskulatur und die Art und Weise ihrer Innervation spielen eine große Rolle bei einige Fällen von Impotenz.
  • Viele Rückenbeschwerden werden durch Instabilität der Beckenbodenmuskulatur verursacht.
  • Auch bei vielen Fällen von Schulter- und Knieschmerzen ist die Ursache im Bereich Beckenboden zu suchen.
  • und viele weitere Beschwerden…

Was können Sie tun:

Sie sollten bei Beschwerden zuerst Ihren Arzt konsultieren, um eine genaue Diagnose zu erhalten und weitere mögliche Ursachen auszuschließen. Dann können Sie, je nach Ergebnis der Untersuchungen beim Arzt, zu uns kommen.

Was können wir für Sie tun:

Wir werden in der erste Therapieeinheit einen physiotherapeutischen Befunden erstellen, um genauer und gezielt gegen Ihre Beschwerden anzugehen. Die erste Behandlung dauert also etwas länger als die Folgetermine, da wir zusätzliche Zeit für unseren Befund einplanen. Diese zusätzliche Zeit stellen wir nicht in Rechnung.

Sie erhalten dann bei uns die entsprechende therapeutische Behandlung und passende Übungen als Hausaufgabe. Wir begleiten Sie während der gesamten Behandlungszeit, dokumentieren Änderung und können nach Aufforderung auch Ihren Arzt über den Verlauf benachrichtigen.

Inkontinenz/Impotenz ist das peinlich?

Jeder Organismus kann Dysfunktionen bekommen, egal ob es das Herz, das Handgelenk oder der Urogenitaltrakt bzw. die Fortpflanzungorgane sind.

Wir als Therapeuten der Praxis für Physiotherapie Shikha in Laatzen sind dafür ausgebildet, uns mit Ihnen gemeinsam diesem Problemen zu widmen. Wir verstehen Ihre Scham bezüglich dieses Themas, wollen Sie trotzdem beruhigen und sie ermutigen über Ihre Beschwerden offen zu erzählen. Sie werden bei uns ernst genommen und natürlich sind wir an die Schweigepflicht gebunden, die wir sehr ernst nehmen.

Es ist geplant, demnächst einen Präventionskurs zum Thema Beckenboden anzubieten.

Physiotherapie bei orthopädischen Erkrankungen

Das Wort „Orthopädie“ lässt aus dem Griechischen verschiedene Deutungen zu:

  • orthos: mag hier an den aufrechten Gang des Menschen, die gerade Haltung, aber auch an Gelenkachsen und Kraftlinien, also wesentliche biomechanische Aspekte erinnern
  • pedas: bedeutet soviel wie unbeweglich machen, Ruhigstellung und ist nur eines von vielen Mitteln der Therapie, in Fällen, wo Immobilisierung, Entlastung oder (Wieder-)Herstellung fehlender Stabilität erforderlich sind.

Die orthopädischen Erkrankungen erhalten im Rahmen der Physiotherapieausbildung die größte Aufmerksamkeit und sind gleichzeitig der wichtigste Teil der Arbeit eines Physiotherapeuten.

Orthopädischen Beschwerden sind bei jedem anderen Fachbereich mit involviert und zu beobachten – die meisten neurologisch, geriatrisch oder pädiatrisch betroffenen Patienten haben auch Beschwerden, die dem Fachbereich der Orthopädie zugeordnet werden. So gesehen ist die Orthopädie selbstverständlich allgegenwärtig für jeden Physiotherapeuten, auch wenn er sich für eine andere Fachrichtung spezialisiert hat.

Die wichtigsten orthopädischen Erkrankungen sind:

  • Spondylathrose
  • Bandscheibenvorfall, Bandscheibenvorwölbung
  • Spondylolyse
  • Spondyloisthesis
  • Morbus Schwermann
  • Arthrose: Verschleißerkrankung der Gelenkknorpel, und kann jedes Gelenk unserer Körper treffen.
  • Kompressionssyndrome in Hüftbereich
  • Periformis – Syndrom
  • Hamstringssyndrom
  • Kompressionsneuropathien
  • Hüftgelenkdysplasie
  • Hüftgelenkluxation
  • Schenkelhalsanomalien: Coxa vara/ Coxa Valga
  • Morbus Perthes
  • Epiphysiolysis capitis femoris
  • etc.
  • Überlastungsschaden am Kniegelenk
  • Plica- Syndrom
  • Mediale Shelf
  • Insertionstendinose an Pes anserinus
  • Ilitibial band friction Syndrom
  • popliteus – Syndrom
  • Überlastung in vorderen Gelenkanteil
  • Jumpers knee
  • Plika infrapatellaris und Hoffa – Fibrose
  • Femoropatellares Schmerzsyndrom
  • Arthrose
  • Chondromalazie Patellae
  • Chondropathia Patellae
  • Genu varum/Valgum
  • Morbus Osgood Schlatter
  • Osteochondrosis dissecans- Morbus König
  • etc.
  • Überlastung am Unterschenkel u. Fuß
  • Reizung der äußeren u. o. Inneren Schichten
  • Tibiale Schmerzzustände
  • Insertionstendinose/-itis am medialen u. o. Lateralen Schienbein
  • Logensyndrom
  • Fersensporn
  • Kompressionssyndrome im Unterschenkelbereich
  • Hallux valgus
  • Subacrumiales Schmerzsyndrom
  • Externes/internes Impingmentsyndrom
  • Rotatorenmanschenttenruptur
  • Tendinosis calcarea
  • Vordere/hintere instabilität
  • Schultersteife
  • Thoracic-Outlet- Syndrom
  • Arthrose
  • etc.
  • Tennisellenbogen
  • Golfellenbogen
  • Bicepssehenruptur
  • Arthrose
  • etc.
  • Morbus Sudeck
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Arthrose
  • ect.
Wir erstellen bei der erste Behandlungseinheit einen Befund. Die erste Behandlungseinheit ist dadurch länger als die anderen und wir planen beim ersten Termin zusätzliche Zeit ein. Diese Zeit stellt für Sie keine Mehrkosten dar.

Physiotherapie für Musiker/innen

Musiker haben durch Ihren Beruf die Tendenz unter bestimmte Beschwerden zu leiden, oder sie mit der Zeit zu erwerben. Häufig belasten sie Ihren Körper sehr spezialisiert und einseitig.

Wir analysieren Ihre Beschwerden und studieren die Muskeln und Gelenke, die Sie bei Ihrer Arbeit mit dem Instrument stark beanspruchen. Wir verschaffen uns ein Gesamtbild, in dem wir zusätzlich Ihre weiteren Aktivitäten, Vorerkrankungen und die genetischen Faktoren mit berücksichtigen.

Die Beschwerden bei Musikern sind in der Regel orthopädische Leiden.

Die Ursachen sind jedoch meist andere als bei Patienten die ihre ähnliche Beschwerden durch Alter, Unfälle oder Übergewicht etc. erworben haben. Somit muss auch der Behandlungsplan anders aussehen.

Muss ich erst Schmerzen haben, um die Physiotherapie zu besuchen?

Prophylaxe bringt viel!

Musiker haben sehr oft nach einigen Jahren Beschwerden. Sie müssen aber nicht bis dahin abwarten. Wir können mit Ihnen schon vorher die belasteten Regionen analysieren und gemeinsam für Sie ihr eigenes Übungsprogramm entwickeln.

Wir werden auch je nach Stärke ggf. schon vorhandener Verspannungen und Einschränkungen, die notwendige Therapie erstellen.

Physiotherapie für Tänzer/innen

Sowohl durch meine physiotherapeutische Erfahrung als auch durch meine eigene Erfahrung als langjähriger Hobby-Tänzer, kann ich die Notwendigkeit der Physiotherapie speziell für Tänzer/innen ermessen und dies liegt mir auch besonders am Herzen.

Es geht sehr spezialisiert und auf sehr hohem Niveau um Balance, Gleichgewicht, Körperachse, Körperwahrnehmung, Reaktionen, Geschwindigkeit, Differenzierungen, Orientierung im Raum, Rhythmus, Umstellungs- und Anpassungsfähigkeit. Dabei muss der Körper als Ihr Werkzeug perfekt funktionieren, frei von Bewegungseinschränkungen und Schmerzen.

Physiotherapie bei Sportverletzungen und Betreuung von Sportlern

Wir helfen Ihnen bei Sportverletzungen, schnell wieder auf die Beine zu kommen. Durch Vermittlung gezielter und kontrolliert gesteuerter Bewegungsabläufe und eines angepassten Trainingsprogramms,wird die Heilung ohne bleibende Einschränkung unterstützt.

Durch unser Fachwissen können wir Sie aber auch generell, nicht nur nach Verletzungen, betreuen und durch unsere gezielte Techniken ermöglichen, dass Sie die maximale Leistungsfähigkeit Ihres Körpers erreichen.

Wir betreuen auch gerne Mannschaften und Sportvereine jeder Art.

Physiotherapie nach chirurgischen Eingriffen

Wir begleiten Sie nach Operationen und stellen gemeinsam die in Folge der Operation eingeschränkten Bewegungen wieder her.

Durch meine große Erfahrung in diesem Bereich kann ich Ihnen die richtige Reihenfolge der Übungen und passende Techniken aussuchen.

Hier sind einige Beispiele für Operationen, in deren Folge Krankengymnastik oft sinnvoll ist:

  • TEP (künstlicher Gelenkersatz) bei jedem Gelenk
  • Arthroskopien besonders im Kniegelenk
  • Wirbelsäulen-Operationen
  • Operationen mit Beteiligung der Konchen oder Gelenke an Fuß, Bein, Hand oder Arm
  • Prostata-Operationen
  • Kaiserschnitte
  • etc.

Ihre Arzt kann aufgrund der Diagnose, seines Befundes und des Verlaufes nach der Operation ihren Zustand beurteilen und entscheiden und erklären, ob Sie nach einer Operation Physiotherapie benötigen oder nicht.

Wir erstellen bei der erste Behandlungseinheit einen Befund. Die erste Behandlungseinheit ist dadurch länger als die anderen und wir planen beim ersten Termin zusätzliche Zeit ein. Diese Zeit stellt für Sie keine Mehrkosten dar.

Wir werden gemeinsam Ihre Fähigkeiten analysieren und Ihre Schwachpunkte aufdecken und daran arbeiten. Wir orientieren uns an Ihren Schmerzen und Bewegungseinschränkungen unter Berücksichtigung Ihres Berufes oder Hobbys und haben einwandfreies Tanzen als Ziel.

Physiotherapie bei rheumatischen Erkrankungen

Einige der wichtigsten Erkrankungen, die man nicht zu einem bestimmten Körperabschnitt zuordnen kann sind die sogenannten Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises (Rheumaerkrankungen).

Sie werden wie folgt unterteilt:

  • Entzündlich rheumatisch: Rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew, Psoariasisathritis, chronische Polyarthritis, rheumatische Hand, rheumatische Schulter, rheumatische Kniegelenk, rheumatische Fuß
  • Weichteilrheumatismus: Fibromyalgie
  • Stoffwechselerkrankungen: Gicht, Osteoporose

Wir erstellen bei der erste Behandlungseinheit einen Befund. Die erste Behandlungseinheit ist dadurch länger als die anderen und wir planen beim ersten Termin zusätzliche Zeit ein. Diese Zeit stellt für Sie keine Mehrkosten dar.

Physiotherapie bei Skoliose

Skoliosen sind teilfixierte Seitverbiegungen der Wirbelsäule, die mit Torsion und Rotation einhergehen.

Die Torsion stellt eine Drehung der Wirbelkörper in sich dar und führt zu asymmetrischer Wuchsform der Wirbel. Als Rotation wird die Drehung der Wirbelkörper gegeneinander bezeichnet.

Die Bogen der Wirbelsäule können dann aktiv nicht mehr vollständig aufgerichtet werden.

Wir behandeln auch die Skoliose in unsere Praxis.

Auch hier, wie bei allen anderen Erkrankungen, erstellen wir bei der erste Behandlungseinheit einen physiotherapeutischen Befund. Die erste Behandlungseinheit dauert somit länger als die anderen, da wir für die Befundung zusätzliche Zeit einplanen, die für Sie aber keine weiteren Kosten darstellt. Sie werden von uns Therapeuten behandelt und bekommen Übungen, die Sie Zuhause des Öfteren wiederholen sollten.

Physiotherapie bei Lungenerkrankungen

Die Physiotherapie befasst sich nicht nur mit Gelenke, Muskeln und Knochen.

Viele Lungenerkrankungen und Atemprobleme sind gute Beispiele dafür. Wir begleiten Sie auch auf diesem Gebiet als Physiotherapeuten und wählen die passende Therapie für Sie aus. Es gibt viele Techniken, die wir bei unseren Patienten ausüben können, um Atmung zu stimulieren und zu erleichtern, um Atemmuskulatur gezielt zu trainieren und Ihre Beschwerden dadurch zu reduzieren. Des weiteren haben wir zahlreiche Übungen parat, die wir an Sie weitergeben können, um Sie zu ermutigen auch selbst zu trainieren.

Die wichtigste Erkrankungen sind:

  • Asthma bronchiale
  • Pneumonie (Lungenentzündung)
  • chronisch obstruktiveBronchitis
  • Mukoviszidose
  • etc.

Wir erstellen innerhalb der ersten Behandlungseinheit einen physiotherapeutischen Befund. Die erste Behandlungseinheit ist länger als die anderen, da wir zusätzlich Zeit einplanen, die für Sie aber keine weiteren Kosten bedeutet.

Physiotherapie bei (Periverer) Arterieller Verschluss-Krankheit (PAVK)

Die perivere arterielle Verschlusskrankheit ist auch als “Schaufensterkrankheit“ bekannt.

Auch hier kann Physiotherapie hilfreich sein und die Behandlung richtet sich nach dem Krankheitsstadium. Daher erstellen wir, wie bei allen anderen Erkrankungen auch, in der ersten Behandlungseinheit einen gezielten physiotherapeutischen Befund. Dafür planen wir etwas mehr Zeit ein, als bei den übrigen Behandlungseinheiten. Diese Zeit bedeutet für Sie keine weiteren Kosten.

Physiotherapie bei Erkrankungen des Lymphsystems

Es gibt viele Gründe für eine Flussstörung der Lymphe. Einige dieser Probleme sind durch physiotherapeutische Behandlung gut beeinflussbar.

Die wichtigste Erkrankungen, bei denen Physiotherapie indiziert ist, auf einen Blick:

  • Verletzung der Lymphbahnen
  • Entfernung von Lymphknoten
  • Venenthrombosen, die länger als drei Wochen bestehen
  • Lymphödem

Je nach Ausmaß der Körperabschnitte, die behandelt werden sollten, beträgt die Behandlungszeit in der Regel 30 bis 60 Minuten.